Die Finanzierung der örtlichen Krankenhäuser bleibt ein großes Thema auch in Niederbayern und der Oberpfalz. Mehrere Kliniken haben sich nun mit einem offenen Brief an die Politik gewandt. Im Kern geht es um die geplante Aussetzung der sogenannten „Meistbegünstigungsklausel“ im kommenden Jahr. Diese hat den Krankenhäusern bislang eine Vergütung durch die Krankenkassen orientiert an deren Beitragsentwicklung zugesichert. Die sogenannte Grundlohnrate war zuletzt allerdings stark angestiegen, weshalb der Bund die Anpassung plant, um Kosten zu sparen. Sollten die Krankenhäuser eine Finanzierung jetzt nur noch auf Grundlage ihrer tatsächlichen Kostensteigerung erhalten, befürchten die Kliniken allein in Bayern ein Defizit von um die 400 Millionen Euro im Jahr. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Aumer will nun mit Vertretern der Regensburger Krankenhäuser in einen Austausch gehen. Ein Gespräch soll am Mittwoch übernächster Woche stattfinden.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Aumer aus Regensburg / Foto: Berli Berlinski
Regensburg: Aussetzung der Meistbegünstigungsklausel beschäftigt die Krankenhäuser