Der geplante Stellenabbau bei ams-Osram in Regensburg ruft die IG Metall auf den Plan. Die Gewerkschaft kritisiert die Ankündigung des deutsch-österreichischen Lichtkonzerns scharf, am Standort hier bis zu 500 Jobs zu streichen. Der geplante Abbau im Regensburger Werk in den Bereichen Produktion und Entwicklung ist demnach brandgefährlich für den gesamten Standort. Auch der Betriebsrat von ams-Osram sieht die Lage mit großer Sorge und fordert eine verlässliche Perspektive für alle Bereiche am Standort.
Für ams-OSRAM in Regensburg gilt der von der Ergänzungstarifvertrag, der bis Ende 2027 betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Das heißt: ams‑OSRAM kann ohne die Zustimmung der IG Metall keine Kündigungen aussprechen. Wenn der Arbeitgeber Personal abbauen möchte, muss er mit Betriebsrat und IG Metall über ein Freiwilligenprogramm