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Sex-Emojis ab sofort verboten?

Die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram bestrafen jetzt die Nutzung zweier Emojis – nämlich die Aubergine als Symbol für das beste Stück des Mannes und den Pfirsich, der zwischen den Zeilen oft für einen knackigen Frauenhintern steht.

Der Grund dafür ist die Tatsache, dass eine „eindeutig sexuelle Kontaktaufnahme“ über die Social-Media-Plattformen eigentlich verboten ist.

Aubergine & Pfirsisch waren gestern

Das zählt neuerdings auch für die beiden Emojis, die genau dafür gerne zweckentfremdet werden. Ab sofort darfst Du die Grafiken der Aubergine und des Pfirsichs nämlich auch nicht mehr benutzen, um auf Bildern nackte Körperstellen – wie Geschlechtsteile oder Brustwarzen – zu verdecken. Andere Symbole dürfen außerdem auch keine Sex-Praktiken mehr darstellen.

Konsequenzen?

Wer sich nicht dran hält, muss im schlimmsten Fall sogar mit einer Sperrung des Accounts rechnen. Facebook reagiere mit dem Verbot auf den Unmut einiger User, weil sie die Emojis als anstößig empfinden. Hierbei geht es eben auch um ganz andere Länder mit deutlich konservativeren Moralvorstellungen als bei uns in Deutschland.

Wie der Verstoß dieses „Sexting“ bei fast 2 Milliarden Nutzern weltweit genau kontrolliert werden soll, hat Facebook aber bislang noch nicht verraten.

Die gute Nachricht: Die Emojis dürfen bei Instagram oder im Facebook-Messenger natürlich weiterhin in harmlosen Texten genutzt werden, wie bei Texten über das Essen. Aber eben nicht mehr bei eindeutig sexuellen Andeutungen.