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Kanye West gründet Kirche

Superstars, wie Rapper Kanye West, sind einerseits geniale Musiker, aber privat oft sehr schräg drauf. Das sorgt immer wieder für verrückte Auftritte und selbst von Fans für böse Kommentare im Netz.

Grund für solche Peinlichkeiten ist auch eine psychische Erkrankung: Ärzte bestätigten, Kanye sei manisch-depressiv.

In solchen Momenten fantasiert er wirres Zeug. Er glaubt dann sogar, dass ihn Freunde oder die Familie um die Ecke bringen wollen.

Hilfe bekommt er durch Medikamente: aber auch durch den Glauben. Denn aus Dankbarkeit für sein inzwischen besseres Lebensgefühl will Kanye West jetzt tatsächlich seine eigene KIRCHE gründen.

Hört sich verrückt für unsere Ohren an, weil bei uns der Begriff „Kirche“ nur für sehr wenige Glaubensrichtungen reserviert ist.

Die Amerikaner sind da viel lockerer: ihnen ist Religion zwar sehr wichtig – aber es ihnen egal, woran man glaubt. Deshalb steht auch auf Münzen und Dollar-Scheinen der Satz: „In God We Trust“ – der Glaube an Gott.

Und darum darf in den USA auch jeder seine eigene religiöse Gemeinschaft gründen – und sich dann sogar „Kirche“ nennen.

Wir in Europa nennen sowas aber eher „Sekte“.

Kanye West gibt für seine Gläubigen bereits wöchentliche Konzerte, die er gleich ‚Sunday Service‘ getauft hat, also ‚Sonntagsmesse‘.

Außerdem hat er ein Stück Land gekauft, in der Nähe seiner Villa in Los Angeles. Dort sollen dann seine Anhänger in Zukunft auch gleich übernachten können, um sich intensiv mit dem neuen Glauben zu beschäftigen.

Ein Insider erzählt: „Kanye will eine Kirche entwickeln, die einen neuen Weg aufzeigt. Eine Religion fürs 21. Jahrhundert. Sein Glaube ist unglaublich wichtig für ihn geworden und er möchte damit vor allem junge Leute erreichen.“

Na denn – in „Kanye we trust“! Amen!