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E-Scooter Mietpreise

Die E-Roller sind der neue Hype in Metropolen wie München, Hamburg oder Berlin. Aber auch in kleineren Städten bei uns in Bayern sieht man sie immer öfter in den Innenstädten.

Sich einen guten E-Roller zu kaufen, der auch für die Straße zugelassen ist und nicht gleich kaputtgeht, kann aber mit 1.000 Euro und mehr schnell teuer werden. Deshalb wollen viele auch erst mal einen mieten und damit ein wenig Probefahren im Alltag.

Sie stehen ja inzwischen überall in der Stadt herum und lassen sich per App aktivieren und für eine beliebige Strecke mieten.

Teure Mietpreise

Aber Achtung: bei den Preisen der E-Roller-Anbieter gibt es nochl große Schwankungen. Der Markt ist noch sehr frisch und auch unübersichtlich mit den Preisen. Nach dem Fahrspaß kommt leider schon jetzt oft das böse Erwachen bei der Abrechnung.

So verlangen viele E-Roller etwa 20 Cent pro Minute. Da kommen dann 2 Euro für nur 10 Minuten Fahrt zusammen – und das läppert sich schneller als man denkt, wenn man täglich damit fährt. Einige posten deshalb auch verärgert: „Rollern macht echt Spaß, aber ich zahle doch keine  60 Euro im Monat für meine täglichen Roller-Fahrten zur Uni?“ – „Da nehm‘ ich dann doch lieber wieder mein Fahrrad!“, scherzt ein anderer Nutzer.

Und man sollte wirklich auch nicht einfach irgendeinen Roller ungeprüft mieten, denn erste Tests haben gezeigt: der höchste Mietpreis war sogar 3x teurer als der günstigste – vor allem in Metropolen wie München. Und das kann auch  in Städten wie Würzburg passieren, wo sich bald drei Anbieter um Kunden battlen wollen.

Aus Fehlern der Vergangenheit gelernt

Einige Städte, wie Passau, sind noch zurückhaltend und wollen erst mal die Erfahrungen anderer in Bayern auswerten. Zum einen ist das Kopfsteinpflaster in vielen Innenstädten ein Problem. Man will aber auch ein Chaos vermeiden, wie es vor Jahren mit Leihrädern passiert ist: die standen überall herum, blockierten Einfahrten und Anwohner waren tierisch genervt.

So oder so – spätestens mit dem Regenwetter in ein paar Monaten oder im Winter gibt es dann sowieso erst mal eine „Roller-Pause“ auf unseren Straßen!